Ausstellung Dresden vom 15. bis 17. Februar 2019

Unsere Bewerbung zur Teilnahme an der Ausstellung Erlebnis Modellbahn in Dresden wurde vom Veranstalter, dem MEC „Theodor Kunz“ Pirna e.V., angenommen.

Da der Veranstaltungszeitraum von Freitag bis Sonntag mit den Öffnungszeiten 10:00-18:00 Uhr angegeben war, mussten wir mit einem ganzen Tag Fahr- und Aufbauzeit rechnen.

Das bedeutete wiederum, dass wir schon am Mittwochabend die Module am ZOB verladen haben.

Dresden 2019


Ab 19:50 konnten wir eine Ladebucht anfahren und den Transporter beladen. Nach einer Stunde war dies erledigt.

Am Donnerstag sind wir dann gegen 7:00 aus Hamburg gestartet und kamen gegen 13:00 in Dresden bei den Messehallen an.

Mit dem Transporter konnten wir direkt in die Halle fahren und somit dann einfach ausladen, ohne Transportwege zu haben. Die komplette Anlage war dann um 18:00 einsatzbereit.

Dresden 2019
Donnerstagabend 18:00 Uhr: Alles bereit!


Am Freitag um 9:00 waren wir alle vor Ort und um 10:00 Uhr wurden die Tore für die Besucher geöffnet. Die Besucher strömten auch stetig bis kurz vor Ende der Veranstaltung um 18:00 durch die Hallen.

Wir hatten an allen Tagen reichlich Besucher, viele interessierte Fragen. Vor allem waren Kinder und Jugendliche stark interessiert, auch teilweise mit recht viel Fachwissen. Die recht stattliche Anzahl der Besucher erklärt sich vielleicht durch die Aussage eines Besuchers: "...hier hat fast jede Familie eine Modelleisenbahn …." Man muss bedenken, dass ausschliesslich Modell Eisenbahnen in unterschiedlichen Spurweiten zu sehen waren.
Am Samstag war die Menge der Besucher so wie am Freitag, am Sonntag ging es etwas ruhiger zu.

Der Betrieb auf der Anlage funktionierte fast störungsfrei, wenn man von einigen Arbeitsverweigerungen der Zugfahrzeuge absieht. Diese wurden aber sofort von Holger verarztet.

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Holger in Action


Meistens waren die Stromabnehmer verschmutzt und damit war dann keine zuverlässige Zugbeförderung mehr zu erreichen. Es ist schon erstaunlich, wieviel Schmutz sich in den Lokomotiven verfängt, trotz vorheriger gründlicher Schienenreinigung.

Die Modulanlage hat es auch geschafft auf Youtube eingestellt zu werden, z. B.: ( https://www.youtube.com/watch?v=zdPdN20e0rg), dort ist sie ab ca. der 11. Minute zu sehen.

Recht positiv wurde eine Neuerung an der Steffenbachbrücke angenommen. Wir haben dort ein Tablet installiert und darauf lief ein Film über den Aufbau der Brücke in Endlosschleife. Hier wurde auch schematisch/Trickdarstellung gezeigt, wie die Brücke im Frühjahr aufgebaut wird.

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Die Neuerung mit dem Film von der Steffenbachbrücke vom Tablet


Der Infostand wurde außergewöhnlich stark frequentiert, Roswitha und Michael hatten reichlich Informationen abzugeben und haben viele Gespräche geführt. Hier kurz vor dem Ansturm:

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Roswitha und Michael am Infostand


Am Samstagabend wurde vom Veranstalter ein Abendessen für die Aussteller, Helfer und Mitarbeiter angeboten. Das Angebot haben wir alle gern angenommen und wurden auch nicht enttäuscht. Es war gut durchorganisiert und die Wartezeiten waren erträglich und lecker war es auch noch.

Dem Veranstalter kann man nur ein sehr gutes Management attestieren. Es war alles organisiert, von der Parkplatzbereitstellung über die Werbung und Messedurchführung bis zur Unterbringung der Aussteller, alles war Top organisiert und es gab keinerlei Unstimmigkeiten. Eine eins plus mit Sternchen dafür!

Am Samstag gab es dann für alle Teammitglieder den obligatorischen Fototermin:

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Hier noch ein paar Fotos der Anlage:

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Die Breithorn schnauft bergan




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Die Post ist da!




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Am Lammenviadukt




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Realp in der Übersicht mit langem Bauzug und neuer Schutzplatte


Am Sonntagabend ab 18:00 Uhr konnten wir mit dem Abbau beginnen. Nach 2 Stunden war alles abgebaut, verpackt und im Transporter verstaut.
Die Heimfahrt war für Montag geplant, bis auf einen kleinen Stau südlich von Berlin ging es alles glatt durch. Um 14:30 konnten wir am ZOB entladen und die Anlage einkellern.

Im Ganzen betrachtet war die Ausstellung in Dresden ein voller Erfolg. Da würden wir gern wieder ausstellen


Text und Fotos: Wolfgang Lux