Sektionsreise nach Bad Doberan am 28. und 29. Juni 2014.

Die zwölf Teilnehmer trafen sich am Sonnabendvormittag am Bahnhof Bad Doberan zu einer Führung durch das Bahnbetriebswerk der 900 mm-spurigen Bäderbahn "Molli".

Sektionsausflug

Der Molli fährt zunächst von Bad Doberan im Schritttempo durch die Mollistraße, um dann parallel einer schönen Allee nach Heiligendamm, dem ältesten Seebad Deutschlands, auch bekannt durch das G8-Treffen der Regierungschefs vor einigen Jahren, zu eilen. Wir fuhren bis zur Endstation Kühlungsborn-West. Nachdem wir uns im dortigen Bahnhofsrestaurant gestärkt hatten besichtigten wir das im Bahnhofsgebäude befindliche Molli-Museum. Anschließend fuhren wir zurück bis Kühlungsborn-Ost, machten dort einen Spaziergang durch den Ort mit seiner durch die Bäderarchitektur von vor hundert Jahren gekennzeichneten von vielen Urlaubern belebten Straßen zur neu erbauten Seebrücke. Hierbei begleitete uns der sonst auf diesem Ausflug eher rare Sonnenschein. Nach 'Besichtigung' der ruhigen Ostsee ging es zurück zum Bahnhof Kühlungsborn-Ost, von dort per Molli zurück nach Bad Doberan.

Sektionsausflug

Da inzwischen 'staubfreies Wetter', sprich Regen, angesagt war, verzichteten wir auf einen ursprünglich geplanten Zwischenstopp in Heiligendamm.

Sofern nicht schon am Morgen geschehen bezogen wir unser Hotel "Friedrich Franz Palais". Danach blieb uns privat Zeit Bad Doberan zu erkunden. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder im Restaurant "Molli-Blick", an dessen Eingang der oder die? Molli im Schritttempo fortwährend läutend durch die Mollistraße, der Hauptstraße Bad Doberans, dampfte.

Auf dem kurzen Heimweg zum Hotel machten wir noch Stopp am "Kamp", einem kleinen Park in der Stadtmitte, auf dem gerade ein Stadtfest stattfand. Nach einigen 'Absackern' ging es ins Hotel zur Nachtruhe, die etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht eintrat, nachdem das Stadtfest seine Vergnügungsaktivitäten beendete.

Nach dem Frühstück im Hotel am nächsten Tag begleitete uns ein sehr kompetenter Reiseführer, der uns seine Stadt und das Bad Doberaner Münster, die Perle der norddeutschen Backsteingotik, so ein Pamphlet über die im späten 13. Jahrhundert erbaute Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters, erklärte. Die Führung schloss einen Rundgang durch die ehemalige, zerfallene Klosteranlage ein.

Sektionsausflug

Die Kreisstadt Bad Doberan und das Münster blieben weitgehend von Kriegswirren und Plünderungen verschont. Das Münster bewirbt sich um die Aufnahme in das Welterbe der UNESCO, da noch die Originalausstattung von internationalem Rang vorhanden ist.

Nach zwei ereignisreichen Tagen bei wechselhaftem Wetter traten wir unsere individuelle Heimreise, teils per Auto, teils per Bahn, an.

Diese schon mehrfach jährlich durchgeführten Ausfahrten tragen letztendlich zu erweiterten zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb unserer Sektion bei.

Herzlichen Dank für die Organisation der Reise geht an das Ehepaar R. und B. Rätzel.

Hamburg, den 11. August 2014

(Photos/Text Ralf Hamann, Burkhard Rätzel)